Toter in Mainburg Schwager im Streit erstochen: Plädoyers in Prozess erwartet

Im Fall eines Toten in Mainburg sollen heute in Regensburg die Plädoyers gehalten werden. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Einem 55 Jahre alten Mann wird wegen der Tötung seines Schwagers vor dem Landgericht Regensburg der Prozess gemacht. Heute sollen die Plädoyers gehalten werden.

Das Urteil könnte am 26. Januar gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann laut Anklage Totschlag zur Last. Der Tat im Mai 2022 in Mainburg (Landkreis Kelheim) soll ein jahrelanger Familienstreit vorausgegangen sein.

Laut Anklage betraten zwei Brüder seiner Frau am 7. Mai das Grundstück des 55-Jährigen, obwohl der ihnen ein Besuchsverbot erteilt hatte. Die Schwager hätten aber mit ihrer Schwester sprechen wollen. Der 55-Jährige habe dann aus dem Gartenhaus ein knapp 30 Zentimeter langes Kampfmesser geholt und sei auf den 46-jährigen Schwager zugegangen. Es entwickelte sich den Erkenntnissen nach ein Streitgespräch, in dessen Verlauf der Angeklagte, ein deutscher Staatsangehöriger, den Schwager erstach.

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