Landgericht Landshut Schizophren wegen Drogen: Nachbarschreck und Liebeswüterich

(Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa

Ganze 13 Stockwerke. 100 Wohnungen. "Da wird immer irgendwo gebohrt", sagte Ahmet A.* am heutigen Montag vor dem Landgericht. Sein eine Etage tiefer lebender Nachbar Edgüalp E.* aber wähnte eines Tages, in der Wohnung As befände sich der Quell jeglichen Lärms.

Jahrelang hatten die Familien in Frieden in der imposanten Wohnanlage in Neufahrn zusammengelebt; nun hörte A. plötzlich Bohrer-, Waschmaschinen- und Fernsehgeräusche aus der Wohnung über ihm.

Am 21. Oktober 2018 war der 31-Jährige über die vermeintliche Lärmbelästigung derart erbost, dass er die Wohnungstür von Ahmet A. durchschlug. Es war dies der Auftakt zu einer Reihe von Bedrohungen gegenüber der Familie A., die erst im März 2019 mit der Unterbringung von Edgüalp E. in der Psychiatrie endeten. Die sechste Strafkammer muss im Rahmen eines Sicherungsverfahrens nun prüfen, ob die Unterbringung bestehen bleiben oder auf Bewährung ausgesetzt werden soll.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. Januar 2020.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 14. Januar 2020 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading