Landestheater Niederbayern Umfangreiche Änderungen am Spielplan 19/20

Vorstellungen der Theatermannschaft im Spielplan 19/20 mussten verschoben werden. Foto: Peter Litvai, Landestheater Niederbayern

Wegen der aktuell geltenden Veranstaltungsverbote, Ausgangsbeschränkungen und Kontakt-Verbote ruht am Landestheater Niederbayern der gesamte Spielbetrieb seit dem 11. März, der Probenbetrieb seit dem 20. März. Die Auswirkungen auf den Spielplan der Spielzeit 2019/2020 sind umfangreich.

Wegen nicht durchführbarer Proben können die Produktionen „Westend“, „Ungeduld des Herzens“ und „Herkules am Thermodon“ in der Spielzeit 2019/2020 nicht gezeigt werden. Die Vivaldi-Oper „Herkules am Thermodon“ wird in der kommenden Spielzeit (Frühjahr 2021) gezeigt werden. Ob die beiden weiteren Schauspielproduktionen in die kommende Saison verschoben werden, ist derzeit noch nicht entschieden.

Leider ist es auch nicht möglich, die in Landshut und Straubing bereits abgesagten Vorstellungen von Richard Wagners „Die Walküre“ noch in dieser Spielzeit nachzuholen. Aus diesem Grund hat die Leitung des Landestheaters Niederbayern beschlossen, auch die zwei derzeit noch nicht abgesagten Vorstellungen in der Passauer Dreiländerhalle am 24. und 26. Mai nicht zu spielen. Die komplette Produktion wird dann mit allen ursprünglich geplanten Vorstellungen ebenfalls im Frühjahr des kommenden Jahres nachgeholt. Die Premieren der letzten beiden Teile der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ finden im Jahr 2022 („Siegfried“) und 2023 („Die Götterdämmerung“) statt.

Aussagen zu weiteren Terminänderungen sowie den Vorstellungen der Burgenfestspiele Niederbayern in diesem Jahr sind derzeit leider noch nicht möglich. Sobald absehbar ist, dass öffentliche Veranstaltungen wieder durchgeführt werden können, wird ein neuer Spielplan bis zum Ende der Spielzeit bekanntgegeben.

 

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