Landesliga Südost Landshut reist mit Personalsorgen nach Töging

Die SpVgg Landshut geht personell angeschlagen in das Duell gegen den FC Töging. Foto: Fabian Roßmann

Nach vier Spielen ohne Niederlage steht für die SpVgg Landshut die nächste Auswärtsaufgabe beim FC Töging an. Rein tabellarisch eine Pflichtaufgabe für die Landshuter - doch sie reisen mit großen Personalsorgen nach Töging.

Die SpVgg Landshut muss am Samstag in der Landesliga Südost beim FC Töging ran. Die Niederbayern sind seit vier Spielen ohne Niederlage und konnten dabei zehn Punkte holen - aktuell stehen sie auf Platz drei. "Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme, wenn man auf die Tabelle schaut. Allerdings kann sich so schnell etwas ändern, daher ist für mich primär die Entwicklung der Mannschaft wichtig", sagt "Spiele"-Trainer Peter Gaydarov.

Der Samstagsgegner FC Töging steht auf dem 15. Tabellenplatz, doch auch sie zeigten in den letzten Partien verbesserte Leistungen und sind seit drei Spielen ohne Niederlage. "Töging ist sehr schlecht in die Saison gestartet, hat aber zuletzt zwei beachtliche Unentschieden gegen Karlsfeld und Erlbach geholt und zudem gegen Neuried gewonnen", sagt Gaydarov und fügt hinzu: "Sie sind momentan ein bisschen im Flow und werden extrem motiviert auftreten".

Den Gastgeber sieht "Spiele"-Coach Gaydarov stärker, als es die Tabelle aktuell aussagt: "Das ist eine sehr kompakte Mannschaft, die nach Standards stark ist. Zudem ist sie sehr robust und verfügt über viel Erfahrung". Zu Beginn der Saison habe sich das Team von Trainer Mario Reichenberger noch finden müssen, in der letzten Zeit hätten sie sich jedoch stetig verbessert.

Personell sieht es bei der SpVgg Landshut am Samstag jedoch nicht gut aus. Unter der Woche musste wegen Spielermangels sogar ein Training abgesagt werden. Als Ersatz gab es eine Team-Building-Maßnahme beim Bowlen. Am Samstag werden sicher beide Torhüter ausfallen, sodass auf die zwei Goalies der U19 zurückgegriffen werden muss. Zudem fehlen weiterhin die beiden Angreifer Tobias Steer und Christoph Maier, Sebastian Zettl und Alexander Hagl. Routinier Sebastian Paul weilt im Urlaub.

Angesichts dieses personellen Engpasses ist Gaydarov "mit einem Unentschieden zufrieden": "Ich kann das realtistisch einschätzen. Wir müssen vermehrt über die Grundtugenden kommen und Entschlossenheit an den Tag legen", sagt der Trainer.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos