Landesliga Mitte Cham muss gegen Kareth bestehen - Neukirchen hat Ersten zu Gast

Der ASV Cham (hier Torjäger Michal Hvézda) muss am Freitagabend ins Duell gegen Kareth-Lappersdorf. Foto: Fabian Roßmann

Der 26. Spieltag der Landesliga Mitte beginnt schon am Freitagabend: Cham trifft auf Kareth-Lappersdorf. Am Samstag ist Bogen gegen Schwarzenfeld und Kötzting gegen Donaustauf gefordert, ehe Neukirchen am Sonntag zum Ersten muss.

Im Hinspiel trennten sich der ASV Cham und der TSV Kareth-Lappersdorf 2:2-Unentschieden. Der Tabellendritte der Landesliga Mitte trifft auf den Siebten aus Kareth. Ein Duell zweier Teams, die den Großteil ihrer Spieler in der eigenen Jugend ausgebildet haben. Zuletzt konnte das Team von Trainer Andreas Lengsfeld überzeugend mit 6:2 gegen Neukirchen gewinnen. "An diese Leistung wollen wir auch gegen Kareth anknüpfen", sagt der Chamer Trainer.

"Die Jungs geben immer Gas. Sie kommen über den Zusammenhalt und spielen einen guten Fußball", sagt Lengsfeld über den kommenden Gegner. Für die Partie muss er auf Tobias Berger, Michael Plänitz, Tobias Kordick, Martin Vesenjak, Tobias Wich und Kapitän Franz Xaver Brandl verzichten. "Das Fehlen wichtiger Stammspieler bedeutet eine Chance für die anderen Jungs. Ich habe da aber vollstes Vertrauen. Personell sollte dennoch nicht mehr viel passieren", sagt der Trainer.

"Kompakt stehen" - Kötzting will an gute Leistung anknüpfen

Der 1. FC Bad Kötzting trifft am Samstag auf den SV Donaustauf. Zuletzt zeigte sich vor allem die Defensive der Kicker vom Roten Steg verbessert. So konnte die Mannschaft von Trainer Ben Penzkofer gegen den Favorit TSV Waldkirchen ein 1:1-Unentschieden erzielen. "Gegen Waldkirchen haben wir einiges richtig gemacht. Gegen Donaustauf wollen wir am Wochenende wieder kompakt stehen und nichts zulassen", sagt Penzkofer. Zudem soll sein Team "ein bisschen offensiver spielen und spielerisch nach vorne Chancen kreieren."

Die Stärken von Donaustauf macht Penzkofer vor allem in der Offensive aus: "Sie haben sehr gute Einzelspieler und gute, große Stürmer. Zudem wollen sie mehr spielen als Waldkirchen." Der Kötztinger Trainer hat, wie schon in Waldkirchen, fast den gesamten Kader zur Verfügung. Einzig der Einsatz des 20-Jährigen Robin Rendlers ist noch fraglich.

Bogen zu Gast beim Vorletzten

Der TSV Bogen, der in dieser Woche den Vertrag mit Mittelfeldspieler Balthasar Sabadus um eine (Landesliga-)Saison verlängert hat, ist am vergangenen Wochenende mit einem 0:0 gegen den SV Donaustauf aus der Winterpause gekommen. Spielertrainer Michael Steiger will im Aufbau noch variabler und im Spiel nach vorne noch durchschlagskräftiger agieren. "Wir wollen aus einer stabilen Grundordnung heraus konsequent nach vorne spielen", so Steiger.

Nun wartet mit dem 1. FC Schwarzenfeld der Vorletzte als Gegner. Nach dem 2:2 im Hinspiel habe seine Mannschaft noch etwas gutzumachen, sagt Steiger. Schwarzenfeld sei ein "unangenehmer Gegner, der engagiert und aggressiv spielt und seine Chance auf den Klassenerhalt aufrecht erhalten will." Entsprechend rechnet Steiger mit einer schwierigen Aufgabe: "Wir dürfen das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und müssen an unsere Leistungsgrenze gehen." Personell muss Steiger auf Tobias Feigl verzichten. Hinter den Einsätzen von Tomas Krbecek, Marek Sisa und des Spielertrainers selbst stehen noch Fragezeichen.

Neukirchen beim Spitzenreiter gefordert

Franz Koller und sein SV Neukirchen b. Hl. Blut mussten vergangene Woche beim ASV Cham eine herbe 2:6-Klatsche hinnehmen. Gegen den Ligaspitzenreiter, die U21 des SSV Jahn Regensburg, wartet nun die nächste Hammeraufgabe auf die "Rosenkranzler". "Gegen Cham haben wir grundsätzlich fast alles falsch gemacht. Das darf uns beim Jahn nicht noch einmal passieren", sagt Trainer Koller.

Sein Team müsse ein Stück besser mit dem Druck umgehen, der sicher auch vom Jahn kommen werde und auch selbst versuchen, den Jahn zu beschäftigen. "Grundsätzlich dürfen wir natürlich auch gegen den Jahn verlieren. Ausschlaggebend ist die Leistung. Wir müssen einfach mutiger auftreten und einen großen Fight liefern und uns nicht wehrlos ergeben", fordert Koller. Personell sieht es bei Neukirchen wieder besser aus. Dem Coach steht der gesamte Kader zur Verfügung. Einzig Josef Högerl ist noch nicht hundertprozentig fit und wird am Wochenende noch aussetzen. 

 
 

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