Auch heuer wird die Stadtpfarrer-Huber-Gedächtnisprozession entfallen. Nicht in Vergessenheit geraten sollte das Schicksal des ehemaligen Stadtpfarrers, der am 14. April 1942 nach einer Vernehmung auf der Polizeistation verhaftet wurde. Von drei Männern der Gestapo zu einem bereitgestellten Fahrzeug geführt, weigerte er sich, dieses zu besteigen. Mit Fußtritten stieß man ihn in den Wagen. Ein Landauer sah, wie er aus dem Auto heraus seine Stadt noch segnete.