Nicht nur der Umbau beansprucht Lona-Renate Kreil derzeit nervlich. Am Sonntag hat auch noch ein Unbekannter mindestens 15 Hähne auf ihrem Hof ausgesetzt.

Als die Mitarbeiter morgens kamen, lagen mehrere Kartons auf der Weide verstreut, rundherum flatterten und staksten die Hähne durch die Gegend. Teils bunte, schwarze und weiße Tiere sind es, 15 Stück haben Kreil und ihre Mitarbeiter bis jetzt gezählt: „Es sind sicher mehr, sie sind nur so schwer zu zählen, weil sie ständig in Bewegung sind und sich nicht einfangen lassen.“ Mittlerweile haben sie sich über das ganze Areal verteilt. Es ist schon öfter vorgekommen, dass auf dem Gnadenhof Tiere angebunden oder in Kisten abeladen wurden, insbesondere Katzen oder Kaninchen. Die Betreiberin ärgert das: „Warum klingeln die Leute nicht? Ich habe noch nie jemanden weggeschickt.“ Im Falle der Hähne hätte sie gerne mit dem „Lieferanten“ eine Lösung ausgehandelt. „Meine paar Hühner sind der geballten Manneskraft der Hähne nicht gewachsen“, bedauert Kreil. „Vielleicht kann der Hähnchenentsorger mir ein paar Hühner bringen, um das Gleichgewicht herzustellen? Aber bitte nicht wieder bei Nacht und Nebel.“

Einen ausführlichen Artikel über Lona-Renate Kreils Tierpension lesen Sie hier.

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 19. April, in der Landauer Zeitung.