Landau/Dingolfing Reh-Waise Trudel wird mit Artgenossen zusammenwohnen

Jägerin Johanna Stoiber und ihrer Familie fällt der Abschied von Trudel nicht leicht. Foto: Andrea Schwarzmeier

Das Rehkitz Trudel wird größer. Anfang Juni verlor das Wildtier, als es gerade einmal fünf bis sieben Tage als war, die Rehmutter, die bei einem Motorradunfall tödlich verletzt wurde. Seither wächst Trudel bei Johanna Stoiber, ihrem Mann Andreas, den Töchtern Vroni und Diana und den beiden Jagdhunden Bella und Donna auf. Nun findet das Rehkitz beim Bauernmarkt Höfen eine neue Heimat.

Trudel läuft durch das Gras, knabbert an den Rosenstöcken, versteckt sich hinter den Himbeerbüschen, springt über die beiden in der Sonne liegenden Hunde der Rasse Magyar Vizslar, leckt ihnen das Fell und tobt mit ihnen herum. Trudel eroberte sich den Garten und das Haus der Stoibers. "Jetzt im Sommer war Trudel im Garten. Sie schaute immer wieder ins Haus und legte sich auf den Teppich", erzählt Jägerin Johanna Stoiber. Das Wildtier orientierte sich auch an den beiden Jagdhunden. Wenn Stoiber die Terrassentüre geschlossen hielt, bellten die Hunde davor und auch Rehkitz Trudel stellte sich neben sie und begann zu fiepen und zu schnalzen, bis Johanna Stoiber die Türe öffnete und Hunde und Reh ins Haus konnten. "Trudel ist Hunde gewöhnt, deshalb hat sie auch keine Angst vor ihnen entwickelt", sagt die Jägerin.

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