Landau an der Isar Wie Simone Voß um ihre verstorbene Tochter trauert

Simone Voß ist oft draußen im Garten, den sie gerne kreativ gestaltet. Seit kurzem hat sie einen Hund, den sie Pitou nennt. Auch ihre Tochter Wenke war ein großer Tierfreund. Foto: Monika Bormeth

Träume leben, die andere verrückt finden: Das hat Simone Voß von ihrer Tochter gelernt. 

Im Garten von Simone Voß brennt oft ein Lagerfeuer. Kürzlich an einem Samstag im Mai hatte es eine besondere Bedeutung. Simone Voß hat an diesem Tag einen Brief für ihre Tochter Wenke geschrieben und ihn in die Flammen geworfen. Es wäre Wenkes 22. Geburtstag gewesen. Wenke ist vor acht Jahren gestorben. Zu ihrem Geburtstag werden keine Einladungen geschrieben. Wer daran denkt, kommt vorbei. Simone Voß' Tür ist immer offen. Mehr noch: Sie und ihr Mann Tom Marxreiter geben sich alle Mühe, Gäste anzulocken. Mal ist es ein literarischer Nachmittag im Garten, mal ein Abend am Feuer mit Musik vom Plattenspieler, dann wieder Kindergeburtstage mit Naturmaterialien. Unweit des Gartentors steht im Rasen die wohl kurioseste Einladung: eine Telefonzelle. Simone Voß und Tom Marxreiter haben die ausrangierte Zelle auf Ebay Kleinanzeigen erworben, um sie zu wechselnden Themen für Besucher zu dekorieren. Momentan ist es Rügen. Möwenrufe, Landschaftsfotografien, Muscheln und Ostsee-Sand findet man in dem buntbemalten Häuschen. Auf die hintere Glasscheibe ist ein Zitat von Mahatma Gandhi geschrieben: "Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen."

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