Landau an der Isar Matthäus Strebl und das Geschenk seines Lebens

Geschafft: Nach zweieinhalb Jahren Dialyse, Hoffen und Bangen spricht Matthäus Strebl wieder von Lebensqualität. Ihm wurde eine Niere seiner Frau Monika transplantiert. Foto: Bormeth

Zweieinhalb Jahre hat Matthäus Strebl nicht gewusst, ob er jemals wieder ein halbwegs normales Leben führen kann. Ende 2016 haben die Ärzte ihm eröffnet, dass er eine Nierentransplantation braucht. Monika Strebl hat umgehend beschlossen, ihrem Mann eine Niere zu spenden. Nach vielen Verzögerungen hat die Transplantation am 8. Mai nun stattgefunden. Als Matthäus Strebl nach der OP die Augen aufgeschlagen hat, war ihm bewusst: Jetzt beginnt ein neues Leben.

Insgesamt 16 Jahre lang war Matthäus Strebl Bundestagsabgeordneter. Zwar nicht mit eigenem Wahlkreis, aber über die Liste und als Nachrücker hat er den Einzug in das Parlament immer wieder geschafft. Politik war das Element des heute 67-Jährigen, der 1971 in die CSU eintrat und 1979 bereits in den Dingolfinger Stadtrat gewählt wurde. Auch im Kreistag ist er bis heute. Bei der Kommunalwahl 2020 wird er nicht mehr antreten, für den Bundestag hat er bereits bei der Wahl 2017 nicht mehr kandidiert. Das hat er im Sommer 2016 beschlossen. Als ob er bereits geahnt hätte, dass nur wenige Monate später eine Diagnose jegliche Pläne ohnehin durchkreuzen und fortan seinen Alltag bestimmen würde. Ende November 2016 wurde nicht nur eine schwere Lungenentzündung bei Matthäus Strebl festgestellt, sondern auch, dass er nur noch über eine Nierenleistung von fünf Prozent verfügte. Seine Frau Monika hat auf diese Diagnose reagiert, ohne zu zögern: "Ich spende dir eine Niere."

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. Juni 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 13. Juni 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading