Landau an der Isar Maßnahmen zur Wiedervernässung im Königsauer Moos

Wasser ist wichtig für das Königsauer Moos. In Teilbereichen soll eine Wiedervernässung erfolgen. Foto: Walter

Intakte Moore leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Allerdings zeigen sich auch in der Region bereits die Folgen von entwässerten Mooren. So sind im Königsauer Moos viele Tier- und Pflanzenarten akut bedroht. Im Rahmen von Förderprogrammen sollen Maßnahmen angestoßen werden, um dem entgegenzusteuern. Der Kreisbau- und Umweltausschuss hat am Montag einstimmig die Empfehlung an Kreisausschuss und Kreistag ausgesprochen, entsprechende Projekte umzusetzen.

Hohe Fördersätze sind möglich

Ein intaktes Moor ist mit Wasser gesättigt wie ein Schwamm. Trocknet es aus, füllen sich die Poren hingegen mit Luft, Bakterien und Pilze haben freie Fahrt. Sachverständiger Johannes Neuner erläuterte dem Ausschuss, dass in entwässerten Mooren durch den Torfabbau klimaschädliche Treibhausgase freigesetzt werden. Entgegensteuern könne man mit der Renaturierung des Moors: "Bei einem Hektar Niedermoor kann man die Abgabe von über 30 Tonnen CO2 pro Jahr an die Atmosphäre verhindern." Dem Klima- und Naturschutz könnte eine Wiedervernässung in Teilbereichen dienen. Grabenanstau, Grabenabflachungen, Seigen- und Wiesen-Schaffungen sowie Flächenkauf gehören dazu.

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