Landau an der Isar Landkreis bei der Spendenbereitschaft über dem Durchschnitt

Jeden Tag werden 2.000 Blutkonserven gebraucht - auch während der Ferien. Foto: Archiv Hofner

"In der Ferienzeit geht die Zahl der Bluspender zurück", sagt Christian Kohl, Kommunikationsleiter des Blutspendedienstes. Die Menschen sind im Urlaub oder genießen das schöne Wetter im Freien. Dennoch werden bayernweit täglich 2.000 Blutkonserven benötigt.

Der Bluspendedienst möchte den Weltblutspendetag, 14. Juni, nutzen, um darauf aufmerksam zu machen und für mehr Spendenbereitschaft zu werben. Der Landkreis liegt bei der Spenderzahl zwar leicht über dem Bayern-Schnitt, Sorgen bereitet aber die sinkende Zahl der Erstspender.

Entgegen der landläufigen Meinung werden die meisten Blutkonserven nicht für Unfallopfer, sondern für Krebstherapien benötigt. Rund 20 Prozent aller Konserven werden in diesem Bereich eingesetzt. Weil durch Chemotherpie oder Bestrahlung das Blutbild der Patienten zerstört wird, sind sie dringend auf die lebensnotwendigen Spenden angewiesen. "Der Verbrauch liegt relativ konstant bei 2.000 Einheiten täglich", erklärt Christian Kohl. "Das gilt auch für die Ferienzeit." Problematisch ist, dass das Spenderaufkommen in der Ferienzeit regelmäßig zurückgeht. Viele Menschen verreisen oder verbringen ihre freie Zeit am Badeweiher oder im Biergarten. Das Thema Blutspenden gerät dann meist in den Hintergrund.

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