Landau an der Isar Impf-Debatte: so sieht es in den Kindergärten aus

Eine Impfung kann Leben retten. Dennoch gibt es auch Impfgegner. Foto: Symbolfoto Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die einen sind sehr dafür, die anderen sehr dagegen - das Impfen. Mittlerweile heißt es oft: keine Impfungen, kein Kita-Platz. Gerade jetzt, wo das Thema Masern in aller Munde ist, werden Forderungen für eine Impfpflicht laut. In den Kindergärten der Region herrscht der Tenor: Gezwungen werden kann keiner und aufgenommen werden die Kinder auch ohne Impfung. Stattdessen setzt man auf gute Beratung, um Impfgegner doch noch umzustimmen. So handelt auch der Landauer Kinderarzt Dr. Axel Kiefer.

Masern sind in und rund um die Bergstadt bei Kindern kein großes Thema, beobachtet der Mediziner. "Die Kinder sind hier ziemlich gut durchimmunisiert", sagt Dr. Kiefer auf Nachfrage der LZ . Den Großteil der Eltern erlebe er als "positiv sensibilisiert" für den gesundheitlichen Schutz der Kinder. Insbesondere, wenn es um das zweite oder dritte geht, müsse er kaum noch Überzeugungsarbeit leisten. Beim ersten Kind manchmal schon. "Es gibt auch einige absolute Impfgegner", bestätigt der Kinderarzt. In solchen Fällen sagt er stets: "Ich kann das demokratisch akzeptieren, empfehlen würde ich es nicht." Ein wichtiger Hinweis, den er Gegnern stets mit auf den Weg gibt: "Die Gefahr durch eine Komplikation oder Nebenwirkung einer Impfung eine Schädigung davonzutragen, ist so viel geringer als durch eine der Erkrankungen, gegen die man impft."

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