Der Nachname würde schon mal passen. Käme Florian Huber in den Landtag, wäre zumindest eine Ähnlichkeit mit dem berühmten Vorgänger gegeben.

Ansonsten hat der 30-Jährige SPD-Kandidat aus Moosthenning mit Erwin Huber nicht ganz so viel gemeinsam. Dass Florian Huber ins Maximilianeum möchte, für ein Amt auf Landesebene kandidiert, obgleich er in der Kommunalpolitik noch keine Ämter hatte, mag viele erstaunt haben. Florian Huber freut's, damit ist der Überraschungseffekt aufgegangen. Überdies: "Wenn eine geregelte Struktur undurchbrechbar erscheint, setze ich mich gerne an die Spitze dieser Struktur." Florian Huber ist in Moosthenning aufgewachsen und bis auf einige Exkurse in fremde Gefilde der Heimat treu geblieben. Würde man in anderen Regionen Bayerns für die SPD kandidieren, hätte man es vielleicht etwas leichter als im schwarzen Niederbayern. "Aber das wäre irgendwie Selbstverleugnung", sinniert Florian Huber während eines Spaziergangs an der renaturierten Isar in Dingolfing. Den Ort hat er sich ausgesucht für sein Interview, unweit der Vereinsstätte des TC Dingolfing - dort ist er Mannschaftsführer der Herren: "Ich habe trotz Wahlkampf alle Spiele mitgemacht. Das wäre sonst unfair der Mannschaft gegenüber gewesen."

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