Lagerkoller Zehn Tipps gegen Langeweile während der Coronavirus-Krise

Schulen, Spielplätze, Museen - alles geschlossen: Das können Familien daheim gegen die Langeweile tun. Foto: imago images/Westend61

Seit Montag sind wegen der Coronavirus-Krise die Schulen in Bayern zu, seit Mittwoch haben die meisten Geschäfte geschlossen. Auch so gut wie alle Veranstaltungen sind inzwischen abgesagt worden. In unserem Artikel haben wir zehn Tipps zusammengesucht, was man gegen aufkommende Langeweile tun kann. 

Neue Rezepte ausprobieren

Lust auf neue Gerichte für zuhause? Anstatt ins Restaurant zu gehen, kann man die Zeit daheim nutzen und neue Rezepte testen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Nudelauflauf oder einer Mitternachtssuppe? Auf unserer Themenseite "Rezepte" gibt es viele Gerichtideen zum Nachkochen. 

Raus in die Natur

Menschenmengen meiden kann man am besten bei kleinen Spaziergängen alleine oder mit der engen Familie in freier Natur. Dort kann man auch abschalten und an etwas anderes als Krisen denken. Mit den Kindern kann man nach den ersten Frühlingsboten suchen und ihnen die Tier- und Pflanzenwelt näher bringen. Sportler können abseits des Fitnessstudios ihre Übungen im Freien machen oder auf Wiesen- und Waldwegen joggen gehen. 

Vorgezogener Führjahrsputz

Während des stressigen Alltags bleibt oft vieles daheim liegen. Darum jetzt die Zeit nutzen und das Haus oder die Wohnung wieder auf Vordermann bringen. Wie wäre es damit, seinen Kleiderschrank auszumisten oder Fenster zu putzen? Auch im Keller stehen oft Kisten herum, von denen man meist gar nicht mehr weiß, was sie alles beinhalten. Höchste Zeit, alten Balast abzuwerfen.

Virtuelle Rundgänge durch Museen

Kleiner Trost für alle Kulturliebhaber: Zwar haben die Museen und Galerien derzeit geschlossen, doch manche von ihnen bieten bereits virtuelle Rundgänge an. So auch das Londoner Museum. Auf einer digitalen Zeitachse können Interessierte historische Artefakte betrachten. Die National Gallery of Art aus Washington D.C. zeigt auf seiner Internetseite unter anderem eine Onlineausstellung zum Thema Mode, zum anderen auch eine Ausstellung über niederländische Künstler. Und das Guggenheim Museum in New York kann man mit Google Street View besuchen und virtuell Kunstwerke durchklicken.

Kreativ werden

Oft kommt die Kreativität im Alltag zu kurz. Wer aufgrund von häuslicher Quarantäne nicht nach draußen darf, kann zusammen mit der Familie kreative Projekte starten. Wie wäre es mit neuen, selbst gemalten Bildern für das Wohnzimmer oder Kinderzimmer? Auch Ostern steht vor der Tür. Pünktlich zum Fest bietet es sich an, gemeinsam mit den Kindern Ostereier zu bemalen. 

Solidarität zeigen

Wer gesund ist und sich nicht in häuslicher Quarantäne befindet, der kann sich seine Zeit vertreiben, indem er anderen hilft. Viele Menschen brauchen Unterstützung beispielsweise beim Einkaufen oder bei der Kinderbetreuung. Dafür gibt es auf Facebook inzwischen viele Gruppen wie "Straubing hält zam!", in denen Nachbarschaftshilfe organisiert wird. Auch die Freiwilligen Zentren suchen immer wieder Menschen, die sich solidarisch zeigen wollen. 

Lernprogramme für Kinder

Viele Sender bieten inzwischen Lernmaterial für die Zeit an, in der die Kinder nicht in die Schule gehen können. So gibt es seit Mittwoch beispielsweise eine App von der "Sendung mit der Maus" oder das Informationsprogramm "Planet Schule". Auch für Lehrer gibt es beim WDR online Unterrichtsmaterial. 

Kindgerechte Fernsehunterhaltung

Weil Millionen von Kindern wegen der Corona-Krise nicht zur Schule gehen können, ändern einige Fernseh- und Radiosender ihr Programm. Unter dem Titel "Gemeinsam Zuhause" bietet der Kinderkanal Kika von ARD und ZDF "alles für eine Bewältigung der Situation, von Tipps gegen die Langeweile bis zum Liveaustausch mit anderen Zuschauerinnen und Zuschauern". Außerdem gebe es weiterhin Informationsangebote wie die Nachrichtensendung "logo!" und verschiedenen Bildungssendungen wie "Wissen macht Ah!" oder "Löwenzahn".

Streamingdienste testen

Eliteschüler in Spanien, die finale Folge von "Star Trek: Picard" und menschengleiche Roboter in "Westworld": Das Angebot bei den Streamingdiensten ist groß. Für Einsteiger bieten Netflix, Sky Ticket und Amazon Prime Video oft besondere Angebote an. So kann man Serien und Filme bei Netflix und Amazon Prime Video die ersten 30 Tage lang kostenlos streamen.

Bei Sky Ticket gibt es derzeit die ersten beiden Monate um fünf Euro günstiger. Ab 24. März ist zudem Disney+ auch in Deutschland verfügbar. Welche Highlights es in diesem Monat für alle Fans des Streamings gibt, lesen Sie hier: Zwischen Westworld und Star Trek: Streamingtipps im März

Spieletipps für die Familie

Abseits der Fernseh- und Computerbildschirme gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, um sich und seine Kinder daheim zu beschäftigen. Bevor einige der Brettspielklassiker im Schrank verstauben, ist jetzt eine gute Zeit, sie wieder herauszukramen. Neben UNO, Mensch-ärgere-dich-nicht und Die Siedler von Catan gibt es jedoch noch viele weitere Spiele, die man ausprobieren kann.

Bei Jenga können die Spieler ihre eigene Geschicklichkeit beim Turmbau unter Beweis stellen. Bei dem Kartenspiel "6 nimmt" kommt es darauf an, dass man seine zehn Karten möglichst schlau an eine von vier Kartenreihen anlegt. Wer dort die sechste Karte in eine Reihe legt, muss die anderen fünf nehmen und sammelt Minuspunkte. Für "Stadt, Land, Fluss" braucht man hingegen nicht einmal ein Spieleset. Stift und Papier reichen für diesen Spiele-Hit vollkommen aus. 

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