Die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) werfen ihre Schatten voraus und sorgen auch in der Eishockeyszene für hitzige Diskussionen.

Dabei geht es nicht nur Sicherheitsrisiken und Quarantäneregeln vor Ort, sondern auch um Nominierungen. Kandidaten werden vor allem innerhalb der Deutschen Eishockey Liga und in Europas Top-Ligen gesucht, nachdem die Spieler aus der NHL bekanntlich ihre Teilnahme abgesagt haben.

Eine vorläufige Liste mit 35 Namen hat der Deutsche Eishockey-Bund bereits benennen müssen, in dieser Woche muss der DEB den endgültigen Kader, der 25 Akteure umfassen wird, beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) melden. Offiziell veröffentlichen will der Verband - warum auch immer - die Namen aber erst am 24. Januar. Logisch, dass inzwischen Spekulationen ins Kraut schießen und auch Namen einiger Kandidaten durchgesickert sind. Interessant aus niederbayerischer Sicht: Der gebürtige Straubinger Stefan Loibl (aktuell in Skelleftea/Schweden aktiv) ist wohl ebenso für die Peking-Winterspiele gesetzt wie die Landshuter Fabio Wagner (ERC Ingolstadt), Nico Krämmer (Adler Mannheim), Tobias Rieder (Växjö Lakers/Schweden) und Tom Kühnhackl (ebenfalls Skelleftea) - die beiden Tigers-Akteure Marcel Brandt und Andreas Eder dürften zumindest Außenseiterchancen haben, nominiert zu werden.