Kurioser Einsatz in Hengersberg Nach Flucht ging der Roller in Flammen auf

In Hengersberg ist am Samstagabend ein Roller komplett ausgebrannt. Kurz zuvor war ein Jugendlicher mit eben jenem Roller vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Foto: Walter Wisberger

Erst eine Mitteilung über kiffende Jugendliche, wenig später ein brennender Roller am Sportplatz: Die Polizei musste am Samstagabend in Hengersberg gleich mehrmals ausrücken - und dabei hingen beide Fälle auch noch zusammen. 

Aber der Reihe nach: Gegen 21.30 Uhr erhielten die Beamten zunächst den Hinweis, dass an der Mittelschule in Hengersberg mehrere Jugendliche Marihuana konsumieren würden. Eine Polizeistreife fuhr also dorthin, um nach dem Rechten zu sehen. Tatsächlich hielten sich vor Ort einige Jugendliche auf - sie ergriffen beim Anblick des Streifenwagens aber sofort die Flucht. Einer von ihnen fuhr mit einem Roller davon, andere rannten zu Fuß weg. Zwei von ihnen konnte die Polizei noch stoppen und kontrollieren - sie hatten allerdings keine Drogen dabei. 

Nur wenig später rückten die Beamten bereits wieder ab. Am Bolzplatz beim Galgenhügel wurde ein brennender Roller gemeldet. Tatsächlich stellte sich heraus, dass es sich um eben jenen Roller handelte, mit dem einer der Jugendlichen zuvor geflüchtet war. Da vor Ort kein Fahrer gefunden wurde, wurde die nähere Umgebung gründlich abgesucht. Dabei kamen auch eine Drohne der FFW Deggendorf und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz - der Rollerfahrer blieb allerdings verschwunden. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte der Roller komplett aus. 

Laut den polizeilichen Ermittlungen gehört der Roller einem 18-Jährigen aus Hengersberg. Ob er auch tatsächlich mit dem Roller unterwegs war und somit der gesuchte Fahrer ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Auch die Ursache des Brandes ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass das Feuer wohl durch technische Umbauten an dem Roller ausgelöst worden ist. 

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