Kuriose Anzeige in Zwiesel "Gestohlene" Anhängerkupplung war gar nicht weg

Ein angeblicher Diebstahl entpuppte sich in Zwiesel als harmloses Missverständnis. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Rentner hat am Mittwoch in Zwiesel den Diebstahl einer Anhängerkupplung zur Anzeige gebracht. Wie sich schnell herausstellte, waren in diesem Fall allerdings keine Langfinger am Werk. 

Was war passiert? Der Zwieseler erschien am Vormittag auf der Polizeistation und schilderte, dass ihm in der Nacht die Anhängerkupplung seines Wagens gestohlen worden sei. Der Wagen sei in der Garage abgestellt und die Kupplung darüber hinaus auch abgesperrt gewesen. Seltsam erschien den Beamten allerdings, dass vor Ort keinerlei Aufbruchspuren erkennbar waren. Die Beamten fragten deswegen mehrmals skeptisch nach. Der Rentner beharrte jedoch darauf, dass ein Dieb für das Verschwinden verantwortlich sein müsse. So nahmen die Beamten die Anzeige auf. 

Noch am selben Tag meldete sich der Zwieseler jedoch erneut bei der Polizei und teilte mit, dass der Fall gelöst worden sei. Wie sich herausstellte, hatte er seinen Wagen erst vor kurzem zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht. Dort sei die Anhängerkupplung ohne sein Wissen abgebaut und ihm in den Kofferraum gelegt worden. Ein strafbares Verhalten lag somit nicht vor. Fall geschlossen. 

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