Kunstverein Landshut Pandemie-Déja-vu bei Vernissage der Jahresausstellung

Minimalkinetik von Siegfried Kreitner. Foto: Thomas Beißner
"Minimalkinetik" von Siegfried Kreitner. Foto: Thomas Beißner

Die 51. Jahresausstellung des Kunstvereins, die aktuell in der Großen Rathausgalerie zu sehen ist, ist bereits die zweite Jahresausstellung, die 2021 stattfindet. 2020 musste die Jubiläumsausstellung pandemiebedingt abgesagt werden.

Nachdem Ministerpräsident Markus Söder am Freitag einschneidende Maßnahmen angekündigt hatte, die auch einen Lockdown in Städten und Landkreisen vorsehen, deren Inzidenzwert über 1000 liegt, stand auch die Vernissage des Kunstvereins ganz unter dem Eindruck des Pandemie-Déjà-vus: "G3, G2, geht gar nichts mehr", meinte denn auch Kunstvereins-Vorsitzende Ursula Bolck-Jopp, als sie die rund 40 Gäste der Ausstellungseröffnung im Rathausfoyer begrüßte. Um gleichzeitig elegant auf die g-Kräfte als Beschleunigungseinheit überzuleiten - und damit auf Valentin Goderbauers Sitzschalen-Installation "Die nächste Fahrt geht rückwärts".

Zweiter Bürgermeister Thomas Haslinger, der in Vertretung von Oberbürgermeister Alexander Putz ein Grußwort sprach, zeigte sich unter dem Eindruck der jüngsten Maßnahmen-Entwicklung "froh, dass wir heute in dieser Runde zusammensein können". Noch drohe kein Total-Lockdown für Sport, Kunst und Kultur. Und seiner Ansicht nach werde er angesichts des Anspruchs, den Geimpfte auf gesellschaftliche Teilhabe hätten, nur schwer durchzusetzen sein. "Ich glaube nicht, dass es die Gesellschaft nochmals ein Jahr lang in dem Modus aushält, den wir bislang hatten."

Information

Bis zum 12. Dezember ist die 51. Jahresausstellung des Kunstvereins dienstags bis freitags sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

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