Kultusministerium informiert Mit Günstigerregelung zum Abitur

Das Bayerische Kultusminsterium hat am Dienstagabend über die weiteren Bestimmungen informiert, die für angehende Abiturienten gelten sollen.

Um in Corona-Zeiten eine faire Ausgangslage für die Abiturienten zu ermöglichen, sollen keine weiteren Klausuren mehr geschrieben werden – so viel war bereits bekannt. Nun hat das Kultusministerium im Rahmen einer Pressemitteilung darüber informiert, wie die Notenfindung für das zweite Kurshalbjahr erfolgen soll. Es gilt hier eine sogenannte "Günstigerregelung". Demnach werden die Noten für das zweite Kurshalbjahr der 12. Klasse entweder aus bereits in diesem Halbjahr erbrachten Leistungen berechnet oder aus einer Hochrechnung der Note aus den Ergebnissen der übrigen Halbjahre aus der 11. und 12. Klasse. Die jeweils aus Schülersicht günstigere Berechnungsvariante soll herangezogen werden.

Das Kultusministerium betont, dass diese Regelung im Einvernehmen mit der Schulfamilie getrofffen worden sei. Kultusminister Michael Piazolo zeigte sich mit der "überzeugenden Lösung“ zufrieden. Durch die Regelung soll es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, sich ganz auf die bevorstehenden Abiturprüfungen zu konzentrieren. 

Michael Schwägerl, Landesvorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, betonte, dass sich die Schülerinnen nun voll auf das Abitur konzentrieren könnten. Die Günstigerregelung berücksichtige die aktuelle Situation und würdige bereits erzielte Leistungen. 

Joshua Grasmüller, Landesschülersprecher für die bayerischen Gymnasien im Landesschülerrat, sagte, durch die Regelung habe man einen Kompromiss gefunden, der ein faires Abitur auch in diesem Jahr ermögliche.

Am 27. April 2020 öffnen die Schulen in Bayern für alle Jahrgänge, die einen Abschluss machen. Zunächst sind die Abiturientinnen und Abiturienten an der Reihe – sie legen ab dem 20. Mai ihr Abitur ab.

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