Künzing: Spuren des Imperiums von Passau bis Damaskus Archäologe referierte über Syrien zur Römerzeit

Museumsdirektor Dr. Roman Weindl und Dr. Markus Gschwind, der unter dem Titel "Ausflüge in die römische Provinz Syria von der späten Republik bis zur islamischen Eroberung" anschaulich und spannend Land, Leute und Leben in Syrien von der Antike bis heute schilderte. Foto: Elmar Stöttner

Großkönig Schapur persönlich (er herrschte von 240 bis 270 nach Christus) führte die Streitmacht an, mit der die wiedererstandene Großmacht Persien die Ostprovinzen des römischen Weltreichs angriff. Die in Syrien stationierten Legionen wurden vollständig aufgerieben. Ein weiteres Mal musste ein römischer Kaiser Truppen aus dem ganzen Reich zusammenziehen. Auch aus Künzing und anderen Garnisonen der Provinz Rätien, wie Südbayern damals hieß, marschierten Legionäre in den Nahen Osten. Wie Schicksale von Menschen und Ländern auch in alten Zeiten eng verbunden waren, das war einer der ergreifenden Aspekte, die der Archäologe Dr. Markus Gschwind darlegte bei einem Vortrag im Museum Quintana.

Soldaten aus Bayern, die auf fernen Schlachtfeldern ihr Leben lassen - das gab es lange vor Napoleon und den Weltkriegen. Auch in den Bürgerkriegen im Römerreich und den Kämpfen gegen das Reich der persischen Sassaniden-Dynastie standen Vorfahren der heutigen Bayern an der Front. Für einige Römersoldaten dürfte es eine Heimreise gewesen sein: Bekanntlich waren in Straubing syrische Bogenschützen - die Canathener Kohorte - stationiert, von denen auch Funde aus dem Künzinger Kastell zeugen.

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