Sie müssen ziemliche Hartriegel gewesen sein, die germanischen Vorfahren der heutigen Bayern: Denn die Römer boten an der Grenze zum freien Germanien ihre besten Truppen zu ihrer Abwehr auf, Elite- und Spezialeinheiten, zum Beispiel arabische Bogenschützen aus dem äußersten Süden des heutigen Bürgerkriegslandes Syrien, aus dem Ort Canatha. Über ein Römerkastell, in dem diese Canathener stationiert waren, referiert die Archäologin Veronika Fischer am Donnerstag um 19.30 Uhr im Museum Quintana. Der Titel ihres Vortrags lautet "Neue Forschungen über das Ostkastell III von Straubing/Sorviodurum".

Sorviodurum - so lautet der latinisierte keltische Name Straubings. Wie ganz Süddeutschland, Böhmen, Österreich, Frankreich und viele andere Teile Europas war auch der Gäuboden von den Kelten besiedelt und geprägt. Vor allem im ersten vorchristlichen Jahrhundert kamen die Kelten auf dem europäischen Kontinent mächtig unter die Räder - sie wurden weitgehend zerrieben von der römischen Militär-Maschinerie einerseits und den nach Süden vordringenden Germanen auf der anderen Seite. Im Jahr 15 vor Christus unterwarfen die Römer schließlich alle Völker in den Alpen und ihrem Vorland.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. November 2018.