Künstlersymposium 2020 in Plattling Markéta Váradiová: Ein Stein – zwei Wahrheiten

Sie bohrt und bohrt und bohrt: Markéta Váradiová hat bisher erst einmal ein Werk in ähnlicher Technik erschaffen, bei einem Symposium in der Schweiz. Foto: Kellermann

2,60 Meter hoch, 1,40 Meter breit, 70 Zentimeter tief: Der Kalksandstein, den die tschechische Künstlerin Markéta Váradiová beim Künstlersymposium auf dem Ludwigplatz bearbeitet, ist ein Koloss. Váradiová gehört zum Künstlerquartett, das heuer das mittlerweile sechste Nibelungensymposium bestreiten.

Aus dem riesigen Jurakalkstein, den Symposiumskoordinator Hubert Huber gesucht und gefunden hat, wird ein Kunstwerk, das gleichzeitig Hagen und Siegfried zeigt. Auf der einen Seite werden Glaskugeln eingearbeitet, die Siegfried darstellen. In die andere Seite werden dieselben Löcher (acht Millimeter Durchmesser) gebohrt und schwarz bemalt. Diese sollen Hagen darstellen.

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