Sportlich läuft es rund beim Landesligisten TSV Seebach. Trotzdem sucht der Klub schon den dritten Trainer in dieser Saison. "Es hat richtig gebrodelt", sagt Seebachs Abteilungsleiter Gunther Peukert.

Erst am 12. Oktober hat der TSV Seebach mit Wolfgang Kammerl einen neuen Trainer vorgestellt. Der 49-Jährige war nach Andreas Lengsfeld (35), der die Saison begonnen hatte, und Interimscoach Manuel Kesten (31) bereits der dritte Übungsleiter in dieser Saison. Nun, gut fünf Wochen später, ist auch dieser Coach schon wieder weg. Nach nur fünf Spielen mit zehn Punkten hat Kammerl beim Tabellendritten der Landesliga Mitte das Handtuch geworfen. Damit hatte der Ruhmannsfeldener eine noch kürzere Amtszeit als Lengsfeld, der immerhin sieben Spiele lang in der Verantwortung stand. Für die beiden letzten Partien vor der Winterpause muss erneut Kesten einspringen.

Was gerade rund um den TSV Seebach passiert, verwundert umso mehr, weil es sportlich ja bestens für den Verein läuft. Mit 42 Punkten aus 20 Spielen belegt das Team aus dem Ortsteil von Deggendorf den dritten Rang. Der Relegationsplatz ist in Reichweite, vor allem, weil man am Samstag im direkten Duell auf den Tabellenzweiten Fortuna Regensburg trifft und bei einem Sieg bis auf zwei Punkte heranrücken könnte. Die Zielsetzung "oben mitspielen" wird voll erfüllt.