Klima, Gesundheitsvorsorge und Internet. Die Anträge in der Dingolfinger Stadtratssitzung am Donnerstagabend haben ein buntes Füllhorn an Themen abgedeckt und dehnten den öffentlichen Teil auf eine Länge von knapp vier Stunden aus. Gerald Vilsmeier (SPD) holte sogar zum Rundumschlag gen Verwaltung aus und warf ihr mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Gremium vor.

Knapp zwei Stunden dauerte alleine der Tagesordnungspunkt Wünsche und Anfragen. Reichlich garniert mit rhetorisch scharfer Kritik an der Verwaltung, aber auch mit innovativen Vorschlägen. Doch alles zunächst wieder auf Anfang. Da Bürgermeister Armin Grassinger aufgrund seiner Coronainfektion der Sitzung nicht beiwohnen konnte, übernahm Zweite Bürgermeisterin Maria Huber die Sitzungsleitung. Es war eine sehr unerfreuliche Premiere, denn Huber sowie die Verwaltung hatten an diesem Abend wenig zu lachen.