Kritik an Andreas Scheuer Skulptur am Passauer Rindermarkt

Eine am Dientag in Passau abgestellte Statue soll Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer darstellen. Foto: Lynn Ries

Andreas Scheuer, der auf eine Weltkugel uriniert. Mit dieser Darstellung am Passauer Rindermarkt wollte das Kunstkollektiv "Mähwerk" am Dienstag ein Zeichen setzen. Dass es sich bei der Skulptur um den Bundesverkehrsminister handeln soll, ist allerdings nur schwerlich erkennbar.

Der Titel der Skulptur lautet "Auf der Überholspur in den Abgrund". In einer Pressemitteilung schreibt das Kollektiv, dass es auf politisches Versagen der CSU und ihres Passauer Direktkandidaten Andreas Scheuer aufmerksam machen wolle. Dabei gehe es der Gruppe vor allem um Aspekte der "klimarelevanten Verkehrspolitik".

Damit man den dargestellten CSU-Politiker auch erkennen kann, wurde ein entsprechendes Namensschild ans Sakko der Skulptur gehängt.

Der Passauer Stadtrat und Bundesverkehrsminister steht immer wieder in der Kritik. "Andreas Scheuer steht für eine Politik aus der Steinzeit, eine Politik für Autokonzerne und gegen Menschen!", so eine Aktivistin, die sich "Lila" nennt. Man wolle mit dem Kunstwerk überraschen und schockieren.

Die Skulptur wurde bereits am Mittwochmorgen wieder entfernt.

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