Als der Virus näher und näher kommt, gehen Dr. Albert Eisenreich, Leiter des Gesundheitsamtes Cham, und sein Kollege Dr. Thomas Engert in den Keller. Dort haben sie Schutzausrüstung eingelagert. "Die haben wir erst mal entstaubt", erinnert sich Eisenreich lachend. Und dann geht es Anfang März auch schon los mit den Verdachtsfällen und den Tests. Um auf Nummer sicherzugehen - und damit sich nicht beide Amtsärzte einem Infektionsrisiko aussetzen -, führt in der Anfangszeit nur Engert die Abstiche durch. "Er ist mittlerweile unser Abstrichmeister", stellt Eisenreich anerkennend fest. Kein Wunder, 2.113 Tests haben die Ärzte des Gesundheitsamtes mittlerweile durchgeführt und auch heute noch werden jede Woche etwa 100 Proben genommen.

Die akute Phase der Corona-Krise scheint überwunden. Seit Anfang Juni ist keine Neuinfektion im Landkreis Cham hinzugekommen. Die Statistik weist seit Wochen 430 Corona-Fälle aus. Rein rechnerisch hat sich nun ein weiterer Fall ergeben: Ein Infizierter, der sich momentan in Serbien aufhält, ist dem Landkreis zugeschlagen worden. Dass das Infektionsgeschehen gleich null bleibt, das "muss unser Ziel sein", betonte Landrat Franz Löffler bei der gestrigen Sitzung des Krisenstabs. Ein letztes Mal trafen sich die Entscheidungsträger von Polizei und Wirtschaftsverbänden, von Krankenhaus und Schulverwaltung im Sitzungssaal.

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