Krisenhilfe Bayern will Flüchtlingen Zugang zu Hochschulen ermöglichen

Wissenschaftsminister Markus Blume (l) besucht die UFU und unterhält sich mit Studentinnen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Ukrainische Studierende sollen mit einer kurzfristigen Gesetzesänderung Zugang zu den Hochschulen in Bayern bekommen. "Wir haben schon die ersten Anfragen von ukrainischen Studierenden, die sich an einer bayerischen Hochschule einschreiben wollen", sagte Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume (CSU) dem Radiosender Antenne Bayern am Donnerstag. "Wir werden dazu in einem Blitzverfahren das bayerische Hochschulgesetz ändern und den Hochschulen auch ermöglichen, dass sie ganz niederschwellig Angebote machen, ohne, dass man sich formal als Studierender einschreiben muss."

Der Minister sagte dem Sender, dass er hoffe, dass die Menschen nach der langen Zeit der Corona-Beschränkung bald wieder zahlreich Kulturveranstaltungen besuchen. Man müsse erst wieder Normalität lernen, sagte er.

Den Kulturschaffenden in Bayern machte er Hoffnung, dass es im Herbst nicht erneut zu Schließungen kommen wird. "Klare Botschaft: Die Kultur wird in Zukunft nicht anders behandelt werden als andere Branchen." Am Anfang der Pandemie habe es keine Konzepte, keine Maske und keinen Impfstoff gegeben. "Deswegen können wir - falls noch mal eine Infektionswelle käme - mit differenzierteren und klügeren Konzepten an den Start gehen", sagte er.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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