Kein Badegast zieht seine Bahnen in den Thermalbecken. Der Kurpark ist verwaist, nur ein paar Gärtner kümmern sich um die Blumen. Die Hotelbetten sind leer, die Gastronomie geschlossen. Seit 18 Jahren ist Alois Brundobler Bürgermeister von Bad Füssing (Kreis Passau). Nie hätte er sich vorstellen können, den Kurort einmal so zu sehen. "Der Ort ist ungenutzt", umschreibt Brundobler die Situation.

Bad Füssing, das als der meistbesuchte Kurort Europas gilt, leidet unter den Auswirkungen der Krise. "Gerade bricht alles weg", sagt Brundobler und dann zählt er auf: 370 Beherbergungsbetriebe gibt es im Ort - von der kleinen Pension bis zum "4 Sterne Superior"-Hotel ist alles dabei. Rund 15.000 Betten sind das zusammengerechnet. In normalen Zeiten hätte Bad Füssing jetzt täglich 13.000 Übernachtungsgäste. Für 2019 sind das insgesamt 335.000 Übernachtungsgäste gewesen. 

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