Kripo Landshut Durchsuchungen wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten am Mittwoch Ermittler zahlreiche Objekte im Raum Landshut. (Symbolfoto) Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten am Mittwoch Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Landshut mit Unterstützung der Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern, des Zentralen Einsatzdienstes Landshut und Passau sowie einer Vertreterin der Staatsanwaltschaft Landshut zahlreiche Objekte im Raum Landshut.

Elf Beschuldigte im Alter zwischen 21 und 64 Jahren stehen im Verdacht, zu Unrecht Überbrückungshilfen im Rahmen der Corona-Soforthilfen gewährt bekommen zu haben, teilt die Polizei mit. Nach Ausbruch der Corona-Krise im Frühjahr 2020 wurde seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums der Finanzen Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen gewährt.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wird den Tatverdächtigen vorgeworfen, mutmaßlich im Zeitraum von Mitte 2021 bis März 2022 bei der IHK München und Oberbayern Anträge auf Gewährung von Corona-Überbrückungshilfen gestellt zu haben, in denen unter anderem wahrheitswidrig angegeben worden sei, aus einer Selbstständigkeit 2020 einen quartalsmäßigen Umsatz von mehreren zehntausend Euro gehabt zu haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wurden heute Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Landshut zur Sicherung der zu Unrecht erlangten Vermögenswerte in Höhe von 75.000 Euro an insgesamt fünf Durchsuchungsobjekten vollzogen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut und der Kripo Landshut dauern an.

Auf die in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren geltende Unschuldsvermutung wird hingewiesen.

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