Kriminalitätsstatistik Oberbayern Zum zweiten Mal in Folge ein deutlicher Rückgang

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Gesamtkriminalität im Zuständigkeitsbereich des PP Oberbayern Nord. Foto: PP Oberbayern/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auch das Polizeipräsidium Oberbayern Nord hat am Dienstag seine Kriminalitätstatistik für 2018 vorgestellt. Die positive Entwicklung aus dem Vorjahr hat sich dabei fortgesetzt: Die Fallzahlen sind weiter sinkend. 

So zählte die Polizei im vergangenen Jahr insgesamt 62.800 Straftaten. Rechnet man die ausländerrechtlichen Verstöße heraus, sind es sogar nur 58.189. Die relativ hohe Anzahl an solchen Verstößen (4.611) liegt vor allem daran, dass auch der Flughafen München zum Dienstbereich gehört. Insgesamt zeigt die Statistik einen Rückgang der Straftaten um 1,7 Prozent. Damit hat sich der positive Trend des Vorjahres fortgesetzt.

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Am stärksten war diese Entwicklung im Landkreis Eichstätt zu spüren: Hier ging die Anzahl der Straftaten um 4,2 Prozent zurück. In den Landkreisen Freising (- 3,9 Prozent) und Erding (-3,0 Prozent) wurden ebenfalls deutlich weniger gezählt. Am Flughafen München (+ 1,8 Prozent) und im Landkreis Landsberg am Lech (+ 2,1 Prozent) gingen die Zahlen dagegen nach oben. 

Betrachtet man die einzelnen Deliktfelder genauer, fällt vor allem eines auf: Fast alle sind zurückgegangen oder bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Negative Ausreißer sind hier die Rauschgiftdelikte (+12,7 Prozent) und die Sexualdelikte (+14,8 Prozent), bei denen die Fallzahlen deutlich anstiegen. Ebenfalls nicht positiv: Die Aufklärungsquote ist im Bereich des PP Oberbayern Nord leicht gesunken. Mit 65,9 Prozent liegt sie aber immer noch über dem bayerischen Durchschnitt. Der vollständige Bericht ist auch auf der Homepage des PP Oberbayern zu finden. 

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