Kriminalität Dreiste Sparschwein-Jäger

Es sind nicht die großen Summen, die in den Sparschweinen landen. Dennoch sind die Dosen derzeit ein begehrtes Diebesgut. Foto: dpa/Tittel

Die Jagd aufs Schwein ist eröffnet. Aufs Sparschwein! Mal verschwand eine Trinkgeldkasse aus einem Kosmetikstudio, mal vom Tresen einer Arztpraxis. Insgesamt fünf Fälle sind in den vergangenen Tagen bei der Chamer Polizei angezeigt worden. Polizeichef Alfons Windmaißer vermutet, dass die Diebstähle auf das Konto derselben Tätergruppe gehen. Er rät den Chamern zur erhöhten Vorsicht.

Gleichzeitig weiß freilich auch der Polizeibeamte, wie schwierig es im Alltag ist, das Sparschwein im Auge zu behalten. In den Arztpraxen herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, dazwischen wuseln die Arzthelferinnen zwischen den Sprechzimmern, sitzen am Telefon oder laufen ins Wartezimmer. Dass dabei die Spardose aus dem Blick gerät, ist nur zu nachvollziehbar. Und trotzdem appelliert Windmaißer an die Mitarbeiter: "Machen Sie es den Dieben nicht zu leicht." Die Trinkgeldkasse sei in der Regel gut sichtbar an der Anmeldung platziert - und stelle damit eine "sehr leichte Beute" dar. Dass die Belegschaft die Kasse ganz wegräumt, sei wohl nicht zu erwarten, aber: "Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, sie direkt neben die Mitarbeiterin an die Anmeldung zu stellen. Oder sich eine Spardose anzuschaffen, die befestigt werden kann."

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