In der Online-Vollversammlung des Kreisjugendrings am Donnerstag, 29. April 2021 wählen die Mitglieder einen neuen Vorsitzenden. Nach zwölf Jahren Amtszeit darf Michael Trapp laut Satzung nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Zum Abschluss seiner Amtszeit stellte sich der scheidende Vorsitzende des Fragen der Heimatzeitung.

Sie haben nach zwölf Jahren die maximale Amtszeit erreicht. Ist es für Sie der ideale Zeitpunkt, um sich aus der Jugendarbeit zu verabschieden?

Michael Trapp: Das Alter spielt bei Leitungsaufgaben in Verbänden eher eine untergeordnete Rolle, sondern man sollte gerne mit Menschen zusammenarbeiten, offen für Neues sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Eigentlich wollte ich schon vor zwei Jahren als Vorsitzender aufhören, aber da zu diesem Zeitpunkt absehbar war, dass die Geschäftsführerin in Elternzeit gehen würde und aufgrund des Fachkräftemangels eine längere Vakanz ins Haus stand, habe ich noch zwei Jahre drangehängt. Jetzt gehe ich in die sprichwörtliche "Kreisjugendring-Rente", wobei man da natürlich kein Geld erhält. In den kommenden Jahren möchte ich in der Kreisvorstandschaft der Bayerischen Sportjugend im BLSV, als Jugendbeauftragter des Marktes Reisbach und im Tennisverein in Griesbach weiter aktiv sein. Außerdem würde ich gerne - und da lassen meine Gene nicht aus - das Fotoarchiv des KJR weiter ausbauen.

Wie sind Sie zum KJR gekommen?