Kreis Straubing-Bogen Stadt und Landkreis richten Verteilstelle für Schutzmaterial ein

Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben eine zentrale Verteilerstelle für Schutzmaterial eingerichtet. Foto: Stadt Straubing

Für die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen gibt es eine zentrale Verteilstelle für Schutzartikel, die Seniorenheime, Pflegedienste und Ärzte benötigen. Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Das gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Am Freitag soll die Verteilung je nach Bedarf und Prioritätenliste des Bayerischen Innenministeriums beginnen. Koordiniert wird dies durch den Führungsassistenten des ÖEL Medizin, Tobias Weiss, und den Örtlichen Einsatzleiter Logistik, Albert Uttendorfer. Die Verteilung erfolgt dann durch die Freiwilligen Feuerwehren.

Im Vorfeld bracht das Technische Hilfswerk (THW) das Material des Freistaats an die zentrale Sammelstelle. Zahlreiche Unternehmen und Betriebe der Region beteiligten sich in den letzten Tagen und stellten verschiedene Schutzausrüstungsgegenstände zur Verfügung.

Die Apotheken kümmerten sich um Materialien zur Herstellung von Desinfektionsmitteln. Jeweils 1.000 Liter Ethanol dafür stellten beispielsweise die Firma Clariant aus dem Hafen Straubing-Sand und B+K aus Konzell kostenfrei zur Verfügung.

Bei den Verantwortlichen ist man für diese Unterstützung äußerst dankbar. Denn die auf dem Markt verfügbaren Ressourcen sind äußerst knapp und die Beschaffung ist trotz intensiver Bemühungen nicht einfach und derzeit eine der größten Herausforderungen bei der Eindämmung der Pandemie.

Hilfsangebote von Firmen oder Privatpersonen bezüglich Schutzkleidung, aber auch Anforderungen der medizinischen Einrichtungen sollten daher weiterhin ausschließlich über die Katastrophenschutzbehörden getätigt werden, um eine bestmögliche Versorgung aller nach Bedarf gewährleisten zu können. 

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