Krankenhaus Vilsbiburg Ende der Hinzuziehungspflicht? Das sagt eine Hebamme

"Ich möchte sicher sein, von einer Hebamme durch die Geburt begleitet zu werden", sagte diese werdende Mutter zu ihrer Hebamme Johanna Degenbeck. Foto: Redaktion Vilsbiburg

Weil die durchgehende Hebammenversorgung im Krankenhaus Vilsbiburg nicht mehr gewährleistet werden kann, sprechen sich, Landrat Peter Dreier und Lakumed-Vorstand Dr. Johann Hatzl für die Abschaffung der Hinzuziehungspflicht der Hebamme aus. Das Gesetz sei ein Fehler im System, sagen sie. "Der Fehler im System liegt aber bei den schwierigen Arbeitsbedingungen der Hebammen und Ärzte", entgegnet Hebamme Johanna Degenbeck im Gespräch mit der Vilsbiburger Zeitung.

Können Sie nachvollziehen, warum der Landrat die Hinzuziehungspflicht der Hebamme abschaffen will?

Johanna Degenbeck: Das ist nur sehr kurzsichtig gedacht. Diese "Lösung" birgt langfristig aber mehr Nachteile. Ein scheinbarer Vorteil könnte sein, dass sich die Kliniken nun nicht mehr anstrengen müssen, Hebammen zu finden und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Hauptsächlich verlieren die Gebärenden aber ihr Recht auf Hebammenbetreuung, eine professionelle Begleitung der normalen Geburt.

Was bedeutet das?

Degenbeck: Vermutlich würde die Kaiserschnittrate weiter ansteigen, wenn (...)

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