Krakau Christi Leiden in Polen

Passionsspiel am Palmsonntag: Jesus wirft die Händler aus dem Tempel. Foto: Günter Schenk

Zu Tausenden umlagern sie die mächtige Kirche - Pilger aus ganz Polen und Gläubige aus aller Welt. Sie alle warten auf den Einzug Jesu, mit dem am Palmsonntag in Kalwaria Zebrzydowska Polens populärstes Passionsspiel startet. Bis Ostern nehmen Christi Leiden und Tod dort fast Tag für Tag Gestalt an, setzen engagierte Ordensleute die biblische Botschaft in Szene. Eindrucksvolle Kulissen sind die barocke Marien-Basilika und rund vierzig kleine Kapellen und Ablasshöfe ringsum. Ein einzigartiges Architekturensemble, das seit 1999 zum Weltkulturerbe zählt.

Ein bärtiger Jüngling mit langen Haaren ist der Held des Mysterienspiels. Ganz in Weiß zieht er am Palmsonntag in Kalwaria Zebrzydowska ein. Eine Lichtgestalt, die ein Dutzend Männer in dunklen Gewändern begleiten. Es sind die Apostel, die Jesu Botschaft nach seinem Kreuzestod in alle Welt tragen sollen. Fanfaren signalisieren die Ankunft der Truppe. Dicht an dicht stehen die Menschen entlang des Weges zur Basilika, versuchen auf die vielen Dutzend Akteure einen Blick zu werfen, die Jahr für Jahr vielen Zehntausend Menschen Christi Leiden vor Augen führen.

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