Konzell Mit Laib und Seele: Die Tradition des Käsemachens

Stolz präsentiert Nicola Nagels in ihrer Schatzkammer ihre selbst gemachten Käse. Je dunkler die Rinde, desto länger lagern sie dort schon. Foto: tie

Herr Kowalski und Herr Schmid umrunden lauernd den gedeckten Tisch. Darauf steht eine Platte mit Käse. Mild-würziger Schnittkäse, Käse mit einer Rinde aus Buchenholz-asche, Käse mit Kräutern - den beiden läuft das Wasser im Maul zusammen.

Den bettelnden Blicken ihrer beiden Kater gibt Nicola Nagels aber nicht nach. In dem Käse steckt zu viel Arbeit, um ihn zu verfüttern. Wie groß der Aufwand ist, zeigt Nagels bei einem Besuch unserer Zeitung in ihrer Hofkäserei. Diese betreibt sie seit einem Jahr in Konzell (Kreis Straubing-Bogen). Schnittkäse stellt sie heute her. Die 50-Jährige wechselt Kleidung und Schuhe, wäscht sich gründlich die Hände und desinfiziert sie: Die Einhaltung der Hygienevorschriften ist oberstes Gebot in der Käseküche. Deshalb müssen auch alle Produktionsgegenstände von den Milchkannen über Behälter bis zu Rührgeräten nach der Reinigung zusätzlich in ein Säurebad. Vor 30 Jahren hat Nagels bei Freunden in Italien das erste Mal Käse gemacht. Zunächst stellte sie Käse nur für die Familie und Freunde her. Als Nachfragen außerhalb des Bekanntenkreises kamen, war das eine Antriebsfeder für sie, die Produktion auf professionelle Beine zu stellen.

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