Konzell Inge Sterr hat sechs Siebenschläfer-Jungen aufgezogen

Inge Sterr hat schon einige Wildtiere großgezogen. Foto: ale

Die Siebenschläfermutter reckt ihren Kopf aus dem Loch des Nistkastens. Plötzlich zwängt sich ein zweiter Kopf durch die Öffnung.

Ein Junges, das die Mutter schnell in seine Schranken verweist: Sie macht einfach keinen Platz, das Junge kann nicht heraus und muss im Kasten bleiben. Siebenschläfer sind nachtaktiv. Es ist acht Uhr abends - "Normal wurlt es um diese Zeit und die Mutter ist mit allen sechs Kindern im Käfig unterwegs", sagte Inge Sterr. Doch an diesem Abend zeigen sich nur zwei der sechs Siebenschläferjungen. Die restlichen vier bleiben im Kasten versteckt. "Vielleicht schreckt sie Ihr ungewohnter Geruch ab", mutmaßt Inge Sterr.

Beim Abbruch seines Bienenhauses am Waldrand bei Auggenbach in der Gemeinde Konzell hat Inge Sterrs Mann Willi die Siebenschläfermutter entdeckt. In einem kleinen Hohlraum zwischen Holzbrettern hatte die Siebenschläfermutter aus Blättern und Zeitungspapier, das Willi Sterr zur Isolierung des Bienenhauses zwischen die Bretter geschoben hatte, für ihre Jungen ein schönes Nest gebaut. "Ich war grade dabei, ein Brett herunterzureißen, als mich plötzlich die Siebenschläfermutter anschaut", erinnert sich Willi Sterr.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 22. September 2018.

 
 

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