Die Krise in der Autoindustrie hat dem Münchner ifo-Institut zufolge die deutsche Konjunktur viel Wachstum gekostet. "Diese Schwäche dürfte den Anstieg der Wirtschaftsleistung 2019 um etwa 0,75 Prozentpunkte gedämpft haben", sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Montag.

Dabei seien Zulieferbetriebe aus anderen Branchen berücksichtigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine Expertenkommission der Bundesregierung befürchtet langfristig den Verlust vieler Arbeitsplätze. Grund ist der Umstieg auf die Elektromobilität. Wollmershäuser spricht von einem Strukturwandel im Autosektor, der sich bereits auf den Arbeitsmarkt niederschlage. Er weist darauf hin, dass seit Anfang 2019 die Beschäftigtenzahl im Kraftfahrzeugbau saisonbereinigt um 1,3 Prozent gesunken sei. Das sei ein wesentlich deutlicherer Rückgang als im verarbeitenden Gewerbe insgesamt (- 0,2 Prozent).

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