Kommunalwahl 2020 So wurde bei der Stichwahl in Dingolfing gewählt

Zum ersten Mal wird bei Stichwahlen in Bayern ausschließlich per Brief abgestimmt - wegen Corona. Foto: Sven Hoppe/dpa

Zwei Wochen nach den Kommunalwahlen stand an diesem Sonntag in Dingolfing die Stichwahl an, denn am 15. März hatte kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können.

Armin Grassinger  von der UWG gewinnt in Dingolfing mit 71,4 Prozent gegen Christine Trapp SPD (28,6 Prozent). Wählen konnten die Bürger dieses Mal allerdings aufgrund der Corona-Krise nur per Briefwahl. 

„Die Prioritäten haben sich geändert", sagte Grassinger in einer ersten Stellungnahme. "Corona trifft alle. Von BMW bis zum örtlichen Bäcker. Es gilt nun zusammenzuhalten, um schnellstmöglich aus dieser schwierigen Situation rauszukommen.“

Den Wahlkampf habe er als fair empfunden. Es sei alles im Rahmen geblieben. Er selbst habe über die acht Monate hinweg keinen Konkurrenten angegriffen. Damit seien auch die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit im Stadtrat gegeben, in dem nun sieben Gruppen vertreten sind.

Grassinger, begeisterter Marathonläufer, sieht das sportlich. Sollte es einmal ein Foul, eine Grätsche gegeben haben, dann geht man nach dem Spiel zusammen vom Platz und gibt sich die Hand. Ein Garant für seinen Erfolg sei gewesen, dass er sich nicht verstellt habe. Grassinger bezeichnete sich als bodenständig, ehrlich und fleißig. Das Authentische sei vom Wähler honoriert worden.

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