Bei den Kommunalwahlen 2020 waren sie noch Kandidaten. Jetzt sind sie Gemeinderäte und über ein Jahr im Amt. Vier Nachwuchspolitiker haben sich unseren Fragen gestellt.

Ado Ellwanger bringt Fachwissen in die Sitzungen ein.

Hallo Ado. Wie war das erste Jahr? Ist die Arbeit so, wie du sie dir vorgestellt hast?

Ado: Covid-19 hat natürlich auch uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Trotzdem herrscht im Gemeinderat Geisenhausen eine gute Diskussionskultur. Mit dieser konnte man sich gut einleben. Unter anderem aufgrund meines jungen Alters war ich doch sehr aufgeregt bei meinen ersten Wortmeldungen.

Wie verlief die Einarbeitung? Hast du Unterstützung bekommen?

Ado: Die Einarbeitung lief sehr gut, da wir bei uns in der Jungen Liste eine Kollegin haben, die bereits sechs Jahre im Gemeinderat tätig war. Außerdem bekam ich auch von meinem politikerfahrenen Vater gute Tipps.

Welche Themen sind dir bislang schwer, welche leicht gefallen?

Ado: Natürlich habe ich mich zunächst bei Themen wie dem Finanz- und Haushaltsplan etwas schwergetan. Aber nachdem ich mich etwas damit auseinandergesetzt habe, konnte ich mich besser einbringen. Bei Themen, bei denen es um Bau und Handwerk ging, konnte ich mich als Zimmerer auf umfangreiches Vorwissen stützen. Diese sind mir daher sehr leicht gefallen.

Welche Projekte konntest du bereits (mit-)umsetzen?