Kommentar zum Truppenabzug Hoffen auf die US-Wähler

Die Strafaktion hat keinen geostrategischen und militärischen Nutzen für die USA. Foto: picture alliance/dpa

Präsident Donald Trump will es durchziehen. Er hat seinen Wählern vor vier Jahren versprochen, er werde die Nato-Partner in Europa, die von den Vereinigten Staaten ihre Sicherheit gewährleisten ließen, zur Kasse zu bitten. Das richtete sich vor allem an die Bundesrepublik, es ist für Trump, hat Ex-Sicherheitsberater John Bolton berichtet, zur Obsession geworden, Deutschland zu bestrafen. Nun ist Zahltag.

Nicht "nur" 9.000, sondern fast 12.000 Soldaten will Trump aus der Bundesrepublik heimholen oder innerhalb Europas verlegen. Einen militärischen Nutzen und geostrategischen Vorteil für die USA hat diese Strafaktion nicht. Im Gegenteil. Sie spielt letztlich dem Kreml in die Hände, der seit Längerem versucht, einen Keil in das transatlantische Bündnis zu treiben. Trumps Ziel ist es, die amerikanischen Wähler, denen sich der Präsident im November stellen muss, zu beeindrucken.

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