Kommentar zum EU-Parlament Straßburg muss nicht sein

Das EU-Parlament will trotz großen Aufwands ab September wieder in Straßburg tagen. Foto: Amelie Richter/dpa

Was Fitnessstudios, Theater, Restaurants und Geschäfte in der jetzigen Pandemie betrifft, muss auch für das Europäische Parlament gelten. Denn eine Plenarsitzung der 751 Volksvertreter mit ihren Mitarbeitern und Assistenten ist aus epidemiologischer Sicht eine Großveranstaltung.

Wie jeder Gastwirt und Kino-Besitzer muss auch das Abgeordnetenhaus ein Hygienekonzept vorlegen. Das ist gelungen. Dennoch bleibt die Frage, ob dieser zusätzliche Aufwand, bei dem weder nach Klimabelastungen noch Geld gefragt wird, zu rechtfertigen ist. Es stimmt: Das Parlament der Gemeinschaft hat seinen Sitz in Straßburg. Genau genommen pendelt es also nach Brüssel und nicht ins Elsass.

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