Der Anschlag von Wien hat unser Nachbarland in einer Zeit getroffen, in der es durch die Corona-Pandemie und den zweiten Lockdown ohnehin tief verunsichert ist. Mindestens vier Menschen hat der Schütze getötet.

Der 20-jährige, in Wien geborene Mann, war offenbar Anhänger des Islamischen Staates (IS) und hatte vergeblich versucht, ins IS-Terrorkalifat nach Syrien zu reisen. Er war wegen eines Terrordelikts verurteilt und auf dem Schirm der Behörden. So wie einst Anis Amri, der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, und viel zu viele andere Islamisten mehr.

Die Bluttat von Wien ruft auf brutale Weise in Erinnerung: Es gibt keine absolute Sicherheit. Keine Videoüberwachung und kein Poller kann verhindern, dass jemand eine Waffe zieht und auf Menschen schießt oder - wie neulich in Dresden - mit einem Messer auf jemanden einsticht.