Der Umverteilungswahnsinn zwischen Bund und Ländern sowie reichen und ärmeren Ländern nimmt bedenkliche Ausmaße an. Schätzungsweise 17 Milliarden Euro sind im vergangenen Jahr im Rahmen des Finanzkraftausgleichs (früher: Länderfinanzausgleich) geflossen, der die ökonomischen Differenzen zwischen den Bundesländern ausgleichen soll.

Allein Bayern ist mit neun Milliarden Euro an dem großen Verschiebebahnhof beteiligt.

Nun kann sich der Freistaat immerhin freuen, dass er "Stabilitätsanker in Deutschland" sei, wie Finanzminister Albert Füracker (CSU) hervorhebt. Mit den fast 100 Milliarden, die Bayern mittlerweile in den Länderfinanzausgleich überwiesen habe, trage das Land "massiv zum Wohlstand in ganz Deutschland bei".