Kommentar Was schreibt man wo? Deutschlands Abi-Prüfungen im Überblick

Schleswig-Holstein: In Schleswig-Holstein sind drei schriftliche und eine mündliche Prüfung Pflicht. Zudem kann der Schüler selbst über eine freiwillige fünfte Prüfungsleistung entscheiden.

Mecklenburg-Vorpommern: Die Schüler in Mecklenburg-Vorpommern müssen ein Projektfach belegen. Ob sie in diesem Fach eine Projektarbeit anfertigen möchten, können sie selbst entscheiden. Zudem muss in jedem Halbjahr der Oberstufe ein Sportkurs belegt werden, der ebenfalls freiwillig in die Abiturnote eingebracht werden kann. Eine Abiturprüfung in den Fächern Deutsch, Mathe und einer fortgeführten Fremdsprache ist verpflichtend.  

Berlin: Das Abitur in Berlin besteht aus zwei schriftlichen und drei mündlichen Prüfungen. Dabei kann eine der drei mündlichen Leistungen durch eine besondere Lernleistung ersetzt werden. Die AbiturientInnen müssen in zwei der drei Fächer Mathe, Deutsch oder einer Fremdsprache eine Prüfung ablegen.  

Brandenburg: Drei schriftliche und eine mündliche Prüfung sind verpflichtend. Zusätzlich kann eine besondere Lernleistung als fünfte freiwillige Abiturprüfung gewählt werden.  

Sachsen: Aus dem Angebot der Schule können die sächsischen Schüler ihre Leistungs- und Grundkurse selbst wählen. Die einzige Vorraussetzung ist, dass entweder das Fach Mathematik oder Deutsch enthalten sein muss.

Sachsen-Anhalt: Hier dürfen die Schüler selbst entscheiden, ob sie die Abiturprüfungen in vier schriftlichen und einem mündlichen Fach oder in drei schriftlichen, einer mündlichen und einer besonderen Lernleistung absolvieren möchten.

Thüringen: Die Wahl der Prüfungsfächer obliegt unter bestimmten Vorschriften den Schülern. Es gibt kein Fach, in dem verpflichtend eine Abiturprüfung absolviert werden muss.   

Bayern: Das bayerische Abitur besteht aus drei schriftlichen und zwei mündlichen Abiturfächern. Neben Deutsch und Mathe, die als schriftliche Prüfungen Pflicht sind, muss eine Fremdsprache, eine Geisteswissenschaft und ein frei wählbares Fach abgeprüft werden. Zudem müssen die Schüler im selbstgewählten P-Seminar ein Projekt umsetzen und im W-Seminar eine Seminararbeit anfertigen.

Baden-Württemberg: Die baden-württembergischen Abiturienten haben drei schriftliche und entweder zwei mündliche oder eine mündliche und eine besondere Lernleistung zu absolvieren. Deutsch und Mathematik sind verpflichtende Abiturfächer. Die Schüler können jedoch selbst wählen, ob sie die beiden Prüfungen mündlich oder schriftlich absolvieren möchten.

Saarland: Das saarländische Abitur besteht aus vier schriftlichen und einer mündlichen Abiturprüfung.

Rheinland-Pfalz: Die rheinland-pfälzischen Abiturprüfungen werden nicht zentral vom Kultusministerium, sondern von der jeweiligen Fachlehrkraft gestellt.

Hessen: Hier stehen fünf Prüfungen an. Die Prüfungsform des fünften Abiturfaches können sich die hessischen Schüler dabei selbst aussuchen. Zur Auswahl stehen eine mündliche Prüfung, eine Präsentation oder eine besondere Lernleistung.

Nordrhein-Westfalen: Das nordrhein-westfälische Abitur besteht aus vier Abschlussprüfungsfächern. Dabei sind drei schriftliche und eine mündliche Leistung zu erbringen. Aus den drei Fächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache können die Schüler selbst aussuchen, in welchen beiden Fächern sie geprüft werden wollen.

Niedersachsen: Die Abiturienten aus Niedersachsen dürfen sich aus dem Angebot der Schule selbst aussuchen, in welchen fünf Fächern sie ihre Abschlussprüfung absolvieren möchten. Dabei gibt es einzelnze Vorschriften, die sie beachten müssen.

Bremen: In Bremen können die Abiturienten selbst entscheiden, ob sie fünf Abiturprüfungen oder vier und eine besondere Lernleistung absolvieren möchten.

Hamburg: Die Abiturient in Hamburg haben drei schriftliche Prüfungen zu absolvieren. Bei der vierten Prüfungsleistung können die Schüler zwischen einer mündlichen Prüfung oder einer Präsentation wählen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, sich freiwillig in einer besonderen Lernleistung prüfen zu lassen.

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