Auf der Zielgeraden zu einer sehr nahe gerückten Kanzlerschaft hat SPD-Kandidat Olaf Scholz am Wochenende zwei Pflöcke für nach der Wahl stattfindende Koalitionsverhandlungen eingeschlagen: einen Mindestlohn von zwölf Euro und ein stabiles Rentenniveau ohne höheres Renteneintrittsalter.

Was nun den Mindestlohn betrifft, so stellen sich im Wesentlichen zwei Fragen: Wie verträgt sich seine angepeilte Höhe mit einer prosperierenden Wirtschaft und wie stark darf der politische Einfluss auf die Lohnentwicklung sein?