Bei der Bundestagswahl 2017 deutet es sich schon an, bei der letzten Wahl hat sich der Trend verfestigt: Die großen Parteien CDU und SPD müssen sich wohl damit anfreunden, in Zukunft nicht mehr über 30 Prozent Zustimmung zu kommen. Von Werten nahe 50 Prozent, wie sie die Christdemokraten in früheren Jahren einholten, ganz zu schweigen.

Es greift allerdings zu kurz, angesichts dieser Ergebnisse jetzt schon alarmistisch das Ende der Volksparteien einzuläuten, wie es der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, gerade getan hat.

Die Wissenschaft streitet ohnehin darüber, was eine Volkspartei ausmacht. Unterschiedliche Definitionen kursieren da.