Kommentar: Union und SPD Dann lasst es doch mit der GroKo

In der SPD gibt es Vorbehalte gegen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (r.) als mögliche Nachfolgerin von Kanzlerin Angela Merkel. Foto: dpa

Es werden wieder Frechheiten ausgetauscht zwischen den Koalitionspartnern in Berlin.

Als "Niete" bezeichnet Johannes Kahrs, Chef des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, die CDU-Vorsitzende und schließt aus, dass seine Partei Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem Rücktritt von Angela Merkel zur Kanzlerin wählt. "Wenn Frau Merkel versuchen sollte, ihre Kanzlerschaft an Frau Kamp-Karrenbauer zu übergeben, gäbe es sofort Neuwahlen", droht er.

Viele Genossen pflichten ihm bei, allen voran Ober-Juso Kevin Kühnert: "Würde Merkel abtreten, wäre das quasi die Aufkündigung der Geschäftsgrundlage dieser Regierung." Einen fliegenden Wechsel an der Regierungsspitze wollen sie nicht mittragen. Mit ihrer umstrittenen Toiletten-Äußerung in einer Fastnachtsrede und ihrer trotzigen Rechtfertigung beim Politischen Aschermittwoch hat die Saarländerin es sich vollends mit den Sozialdemokraten verdorben.

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