Im heftigen Nato-Streit zwischen den USA und Frankreich sollte Deutschland einerseits das tun, was ein Freund eben tun sollte, wenn sich zwei andere Freunde miteinander zanken: Vermitteln, für Ausgleich sorgen, aber nicht einseitig Partei ergreifen. Denn Frankreich und die USA sind ebenso wie Großbritannien - Brexit hin oder her - die wichtigsten deutschen Partner und Verbündeten in Sicherheitsfragen. Wenn sich am Ende alle wieder vertragen, darf Deutschland nicht im Abseits stehen.

Andererseits täte Berlin gut daran, den transatlantischen Zwist zum Anlass zu nehmen, endlich einmal seine eigene Rolle in der westlichen Bündnisarchitektur zu klären. 

Den Hauptartikel zum Kommentar finden Sie hier: Frankreich spricht erzürnt von "Lügen und Doppelzüngigkeit".